Mädesüß (Filipendula)

Mädesüß

Mädesüß (Filipendula) (auch Spierstaude; lateinisch Spiraea) ist eine Gattung in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), auch als Wiesenkönigin bekannt, die in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommt. Sie finden sich in Europa und den gemäßigten Breiten Asiens bis nach Yunnan und in den Himalaya sowie im östlichen Nordamerika.

Der Name „Mädesüß“ stammt vom altdeutschen „Met-süß“, weil die Blüten früher zum Aromatisieren von Met verwendet wurden.

Die ausdauernde, bis zu 1,5 Meter hohe Pflanze wächst bevorzugt an feuchten Wiesen, Bachufern und Gräben. Auffällig sind die dichten, cremeweißen Blütendolden, die im Sommer einen angenehmen, leicht mandelartigen Duft verströmen.

Die Blätter sind gefiedert, dunkelgrün und auf der Unterseite filzig behaart.

Bereits im Mittelalter war Mädesüß eine beliebte Heilpflanze.  Im 19. Jahrhundert entdeckte man die schmerz- und entzündungshemmenden Eigenschaften – sie inspirierten sogar zur Entwicklung des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure (Aspirin).

Noch heute schätzen Naturheilkundler Mädesüß als pflanzliches Mittel gegen verschiedene Beschwerden.                                                                            

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