Süßdolde (Myrrhis odorata)

Die Blätter sind essbar; sie können vom frühen Frühjahr bis in den Herbst geerntet werden. Die Samen werden als Gewürz verwendet; sie werden im Herbst geerntet, wenn sie hart geworden sind.

Alle Teile der Süßdolde haben einen anisähnlichen, süßen Geschmack. Salate, Saucen und Fischgerichte kann man mit den Blättern würzen. Mit den Früchten werden Kohlgerichte und Gebäck verfeinert.

Setzt man die Früchte saurem Kompott zu, kann man die Zuckerzugabe deutlich reduzieren (wichtig für Diabetiker).

Aus den unterirdischen Pflanzenteilen kann Gemüse zubereitet werden. Die gekochten Wurzeln sind fein geschnitten, mit einer Essig/Öl-Marinade ein geschmackvoller Salat.

Die Süßdolde ist Bestandteil des Chartreuse und verschiedener Liköre.

 

Die Süßdolde ist eine Gewürz- und Duftpflanze (Anisduft), deshalb wird sie für Potpourris, Duftsträuße, Duftrasen, Dufthecken, Duftgarten verwendet. Sie ist aber auch blütenökologisch von Bedeutung als Nektarpflanze für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln.

Als Heilkraut wird sie in der Volksheilkunde als Blutreinigungsmittel verwendet, weiter auch gegen Husten und Magenschwäche.

 

Aussaat:Frühjahr

entnommen aus wikipedia